Basilika St. Kastor

Die ehemalige Stiftskirche am Deutschen Eck wurde 1991 von Papst Johannes Paul II. wegen ihrer großen, mehr als 1175-jährigen Tradition zur Basilica minor erhoben. 836 erfolgte die Weihe der heutigen Kirche, die mehrmals eine wichtige Rolle in der Reichsgeschichte spielte.

Die romanischen Bauteile, entstanden von etwa 1100 bis um 1210, krönen das gotische Sterngewölbe (1496-99). Grabmäler von Trierer Erzbischöfen, Stiftsherren und Bürgern vom 15. bis 18. Jahrhundert zeugen noch von der Bedeutung des Stifts St. Kastor, dessen Gebäude ab 1803 abgerissen wurde.

Zur Ausstattung gehören auch eine Kanzel von 1625 und Teile des Lettners mit Heiligenbildern des 15. Jahrhunderts. 2014 wird eine neue Orgel der Firma Hugo Mayer, an der Westwand hängend, errichtet.



PROGRAMM

19.00 - 19.45 Uhr

Deutsche Komplet

Choralschola der Basilika St. Kastor.
Leitung: Prof. Heinz-Anton Höhnen

20.00 - 20.40 Uhr

Guilmant und Vierne
Symphonische Orgelmusik aus Frankreich
(Teil 1)
Orgel: Dekanatskantor Joachim Aßmann

21.00 - 21.40 Uhr

Bach und de Grigny
Barocke Orgelmusik
aus Deutschland und Frankreich
Orgel: Dekanatskantor Joachim Aßmann

22.00 - 22.40 Uhr

Vierne und Salomé
Symphonische Orgelmusik aus Frankreich
(Teil 2)
Orgel: Dekanatskantor Joachim Aßmann

Das detaillierte Programm steht hier zum Download zur Verfügung (PDF-Format, ca. 125 KB).

Kapuzinerkirche

Kapuzinerplatz, Koblenz-Ehrenbreitstein

Die heutige 1656 geweihte Kapuzinerkirche war bis zur Aufhebung des Kapuzinerklosters im Jahre 2008 das spirituelle Zentrum des Kapuzinerkonvents im Kloster Ehrenbreitstein. Seit Mai 2009 dient sie der Pfarrei Heilig Kreuz als Pfarrkirche. Den schlichten Saalbau prägen drei reiche, aber farblich zurückgenommene Rokoko-Altäre des Johannes Seiz von 1753. Diese und weitere Stiftungen der Trierer Kurfürsten (u.a. Pietà in der Seitenkapelle, gestiftet durch Franz Georg von Schönborn), sind Zeugnisse kurfürstlicher Wertschätzung für das Kapuzinerkloster Ehrenbreitstein. Erfreulicherweise wird seit 2013/14 die lange Tradition Ehrenbreitsteins als Ort einer Ordensniederlassung durch den Deutschen Orden fortgesetzt, der bereits im 13. Jahrhundert in Koblenz ansässig war und dem das „Deutsche Eck“ seinen Namen verdankt.

 

Programm

19.00 Uhr

Eröffnungsgebet

19.05 - 19.50 Uhr

Gospels und Neue Geistliche Lieder

Chor 97 Ehrenbreitstein und Singkreis Asterstein

Leitung: Jan Szymanski

20.00 - 20.50 Uhr

Taizé-Gebet

Gestaltet vom Taizé-Kreis Maria Himmelfahrt Asterstein

ab 21.00 Uhr

Lebenswenden – Erfahrungen auf dem Weg zur Mitte Begehbares Lichterlabyrinth auf dem Kapuzinerplatz

Das Labyrinth ist ein uraltes Symbol für den Lebensweg, der mit vielen Wendungen zur Mitte führt. Wir laden ein, das Lichterlabyrinth auf dem Kapuzinerplatz selbst zu begehen.

21.00 Uhr:

kurze Einführung zum Begehen des Lichterlabyrinths

21.30 Uhr:

Impuls zum Labyrinth: „Lebenswenden“

22.00Uhr:

kurze Einführung zum Begehen des Lichterlabyrinths

22.30 Uhr:

Impuls zum Labyrinth: „Der Weg zur Mitte“

Web: kapuzinerkirche.ehrenbreitstein.de

16-Kapuzinerkirche-innen-l.jpg
 

Martin-Luther-Kirche

Die Martin-Luther-Kirche der evangelischen Kirchengemeinde Koblenz Lützel wurde in den 50er Jahren erbaut und 2017 von Grund auf renoviert und neu gestaltet. Die Gemeinde lädt auch andere, fremdsprachige christliche Gemeinden und Gemeinschaften ein, sich unter dem Dach der Martin-Luther-Kirche zu treffen und ihre Gottesdienste zu feiern. Hierzu gehört die russischsprachige Freie evangelische Kirchengemeinde (FeG) Koblenz-Neuendorf. Das Gemeindezentrum mit seiner Kirche liegt an der Grenze zwischen Lützel und Neuendorf - zwei Stadtteilen, die geprägt sind von kultureller und damit verbundener religiöser Vielfalt. In diesem Kontext ist es besonders vielversprechend, offen zu sein für Begegnungen, für Neues, Ungewohntes.

Die ev. Martin-Luther-Kirche wurde in den 50er Jahren erbaut und verbindet ein Gemeindezentrum mit Kirche und Kindergarten. Sie liegt an der Grenze zwischen Lützel und Neuendorf, zwei Stadtteilen, die geprägt sind von kultureller und damit verbundener religiöser Vielfalt. In diesem Kontext ist es besonders wichtig und auch vielversprechend, offen zu sein für Begegnungen und Neues.

 

Begegnungen auf dem Weg

In der diesjährigen Koblenzer Nacht der Offenen Kirchen öffnen wir die Martin-Luther-Kirche wieder für Begegnungen auf dem Weg: Auf dem Weg durch ein Labyrinth des Lebens und/ oder ein Labyrinth des Glaubens schaffen wir Raum und Zeit für Begegnungen mit uns selbst, mit dem (oft scheinbar abwesenden) Gott, mit anderen Menschen. Wir laden im Laufe dieser Nacht immer wieder ein zum gemeinsamen Gebet in Stille, mitten auf dem Weg, unabhängig von Ihrer spirituellen Ausrichtung oder religiösen Zugehörigkeit. Gerade die Vielfalt erleben wir als Bereicherung.

Web: kirche-luetzel.de

PROGRAMM

19.00 Uhr

  • Eröffnungsgebet und Einführung

19.10 Uhr

  • Gebet in Stille

19.30 Uhr

  • Labyrinth-Erfahrungen/ Gespräche bei Weißbrot und Wein

20.30 Uhr

  • Gebet in Stille

20.45 Uhr

  • Labyrinth-Erfahrungen / Gespräche bei Weißbrot und Wein

22.00 Uhr

  • Gebet in Stille

22.30 Uhr

  • Abschluss

 

Neuapostolische Kirche

Die Kirche der Neuapostolischen Gemeinde Koblenz fällt durch ihre Architektur und das blaue Kreuz mit der aufgehenden Sonne auf. Sie befindet sich im Stadtteil Lützel, unmittelbar an der B9 stadtauswärts hinter der Europabrücke. Mit dem Bau wurde im Frühjahr 2001 begonnen und am 22. Dezember 2002 konnte die Kirche in einem Weihgottesdienst ihrer Bestimmung übergeben werden.

Das Kirchenschiff mit seinen modernen Fenstern zeichnet sich durch große Helligkeit aus und bietet 180 Sitzplätze. Zahlreiche Nebenräume machen eine multifunktionale Nutzung möglich, so dass die aktive Gemeinde neben einem schönen Ort für ihre Gottesdienste auch viel Raum und Möglichkeit für Begegnung hat.

Kommen Sie uns besuchen und erleben Sie mit uns die Nacht der offenen Kirchen, die dieses Jahr bei uns unter dem Motto “Engel” steht. Jeweils zur vollen Stunde erwarten Sie Musik und geistliche Impulse.

 

Programm - MUSIK UND LESUNG MIT GEISTLICHEM IMPULS

21.00 - 21.30 Uhr

Abends, wenn ich schlafen geh

  • Kleines Vokalensemble der Neuapostolischen Gemeinde Koblenz

22.00 - 22.30 Uhr

Dieser Engel ist da

  • Jugendgruppe der Neuapostolischen Gemeinde Koblenz

19.00 - 19.30 Uhr

Denn er hat seinen Engeln befohlen

  • Gemischter Chor der Neuapostolischen Gemeinde Koblenz

20.00 - 20.30 Uhr

Engel im Nächsten

  • Orchesterensemble der Neuapostolischen Gemeinde Koblenz

 

Parkplätze stehen direkt am Gebäude zur Verfügung.

Web: koblenz-nak.de

 

X-Ground - Kirche der Jugend Koblenz

St.-Elisabeth-Kirche, Koblenz-Rauental

Programm: DEINE MUSIK - DIE X-CHARTS

Music all around...

  • the time: 80er, 90er, 2000er und von heute

  • the world: aus Afrika, Amerika und Europa

  • the clock: von 19:00 bis 23:00 Uhr

Musik von den 80ern, den 90ern, den 2000er und von heute wird präsentiert mit Lichteffekten, Orgelmusik oder Videos.

Jedes Lied weckt Erinnerungen. So sollen bei den X-Charts nicht nur beliebte Lieder ans Ohr kommen, sondern es wird auch von Erlebnissen erzählt, die wir mit den musikalischen Klängen verbinden.

Die katholische Kirche St. Elisabeth wurde nach Plänen der Architekten Dominikus und Gottfried Böhm in den Jahren 1951 bis '53 erbaut. Der Bau aus Beton und Ziegelsteinen hat einen parabelförmigen Grundriss mit der Altarinsel im Scheitelpunkt. Schlanke Säulen, die dem Verlauf der Wand folgen, tragen eine äußerst flach gewölbte, abgehangene Decke. Licht fällt durch ein umlaufendes Fensterband unterhalb der Decke ein. Ein flaches Seitenschiff, eine Taufkapelle vor dem Windfang auf der Mittelachse der Kirche sowie weitere Annexräume ergänzen den Hauptraum.

Seit einiger Zeit ist die Pfarrkirche St. Elisabeth zugleich die Kirche der Jugend Koblenz. Vor dem Eingang steht eine rote Bushaltestelle, an der nie ein Bus hält, die aber trotzdem ein Treffpunkt für viele, vor allem junge Menschen geworden ist. Genau das will die Kirche der Jugend: Ein Ort sein, an dem sich Jugendliche treffen, über Gott und die Welt reden und nachdenken können und miteinander feiern. Jeder soll "seinen Ort finden".

Web: x-ground.info

 

Herz-Jesu Kirche

Die neuromanische Herz Jesu Kirche entstand 1901 – 1903 nach Plänen von Ludwig Becker im Zuge der Stadterweiterung von Koblenz nach 1890. Aus städtebaulichen Gründen nach Süden gerichtet, beherrscht sie wie eine Burg Gottes unter den Menschen den Bereich am Löhrrondell.
Ihre Formen greifen die rheinische Spätromanik auf, doch der weite Innenraum mit der Vierung ist überraschend modern in der Zielsetzung, allen Gläubigen einen freien Blick auf den Altar zu gewähren.

 

Programm - PRAYER NIGHT

18.30 Uhr

Hl. Messe (vor der Nacht der Offenen Kirchen)

mit anschl. Übergang in die Prayer Night

19.00 - 22.30 Uhr

Prayer Night

mit Musik und Gebet gestaltet von verschiedenen Musikgruppen Es besteht den ganzen Abend über die Möglichkeit zu Gesprächen mit Seelsorgern.

22.30 Uhr

Komplet (Nachtgebet der Kirche)

mit eucharistischem Segen (Abschluss der Prayer Night)

 

Information zur Initiative „Prayer Night“:
Wir sind eine evangelisierende Initiative junger Christen. Den ganzen Abend über gestalten verschiedene Gruppen ihre Gebetseinheiten als eine Mischung aus Stille, Musik und Lobpreis. So entsteht am Ende ein buntes Programm und es kommt für jeden „prayer“-Geschmack etwas dabei heraus.
Kontakt: prayer.night @ gmx.de

Web: herz-jesu-koblenz.de

herz-jesu-1.jpg
 

Christuskirche

Wie die Herz-Jesu Kirche setzt die 1901 - 1904 von Johannes Vollmer erbaute evangelische Christuskirche einen städtebaulichen Akzent am Übergang von der Innenstadt zur Südlichen Vorstadt.
Ihre neugotischen Fassaden und der schlanke Eckturm betonen die Ecke Friedrich-Ebert-Ring / Hohenzollernstraße. Die Überdachung des Eingangs war für die Vorfahrt höchster Herrschaften der Residenzstadt Koblenz gedacht.
Das klare, weite Innere erfuhr beim Wiederaufbau durch H. O. Vogel nach dem Zweiten Weltkrieg eine Unterteilung in verschiedene Teile, die bis heute eine geschickte und multifunktionale Nutzung der Kirche und ihrer Nebenräume (z. B. als Kirchencafé "Atempause") ermöglicht.

 

Programm

19.00 - 20.00 Uhr

My Lighthouse

  • Gospelkonzert mit dem Gospelchor Koblenz-Mitte Leitung: Christian Tegel

21.00 - 22.00 Uhr

Splendid Intonation

  • Improvisationen für Saxophon und Klavier/Orgel in memoriam Martin Luther King (1929-1968)

  • Interpreten: Christoph Funke (Saxophon) und Christian Tegel (Klavier/Orgel)

Web: koblenz-mitte.de

 

St. Josef

Mit ihrer imposanten, 90m hohen Turmfassade ist die neugotische St. Josefkirche der Fluchtpunkt der Südallee und der Mittelpunkt der ab 1890 angelegten Südlichen Vorstadt. Der 1895 - 1898 nach Plänen von Joseph Kleesattel errichtete Bau ahmt Formen der französischen Kathedralgotik nach. Die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Kirche besticht seit ihrer völligen Wiederherstellung wieder durch eine reiche Formenvielfalt und ein helles und weites, in die Höhe strebendes Inneres. Überlieferte und hinzu erworbene Altäre und Plastiken der Neugotik ergänzen den Bau.

 

Programm

 

19.00 - 20.30 Uhr

Quer durch Europa - eine poetisch-musikalische Kreuzfahrt

mit Musik der Barockzeit von Komponisten verschiedener Nationen - arrangiert mit ernsthaft bis heiteren Gedichten und Texten mit Christian Rivinius (Orgel), Jana Neuert (Querflöte), Anna-Lena Pabst (Violine), Thomas Maur (Trompete) und Peter Markovic (Moderation und Text)

21.00 - 21.45 Uhr

Orgelkonzert

Uraufführung der Sinfonischen Meditation „Das Wasser des Lebens“ für Orgel von Werner Mutschke mit Werner Mutschke (Orgel)

 

Kapelle St. Martin im Evangelischen Stift St. Martin

Die Kapelle St. Martin liegt in der Südallee am Neben­eingang des Stiftungsklinikum Mittelrhein. Die im Jahr 2009 von der Stiftung Ev. Stift St. Martin gebaute Kapelle zeichnet sich besonders durch das acht mal vier Meter große Fenster aus. Künstlerisch gestaltet von Markus Lüpertz, stellt es den Namenspatron der Kapelle mit seinem Pferd dar und verleiht der Kapelle eine außergewöhnlich Atmosphäre.

Ein weiteres Kleinod der Kapelle St. Martin ist die kleine Orgel. Sie ist fast vollständig aus Holz gefertigt und damit ein Unikat. Der mit natürlichen Materialien geschaffene „Raum der Stille“ rundet die Kapelle ab und gibt Patienten und Angehörigen eine Rückzugsmöglichkeit abseits des hektischen Krankenhausalltages.

Wenn die Not am größten ist ...  

Programm

19.00 Uhr

Mit Blaulicht und Martinshorn

  • Freude, Leid und Ethik – Erfahrungen eines Notarztes im Grenzbereich des Lebens mit Dr. med. Ulf Komp

20.00 Uhr

Töne, die tragen

  • Heilsames und Berührendes aus der Musik mit Flötistin Eleonore Cuipka aus dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie

21.00 Uhr

Wenn es auf der Seele brennt …

  • Aus der Arbeit der Notfallseelsorge und Krisenintervention der Stadt Koblenz

22.00 Uhr

Bleib bei uns in guten und schweren Tagen

  • Abendgebet

Web: gk.de

 

Evangelische Stadtmission Koblenz

Die Ev. Stadtmission Koblenz hat ihre Wurzeln in der Gemeinschaftsbewegung des 19. Jahrhunderts. Sie selbst wurde 1906 gegründet.

Das moderne Gemeinde­zentrum in der Innenstadt bietet auf fünf Etagen neben dem Hauptbereich im Erdgeschoss (mit Gottesdienstsaal) und einer eigenen Ebene für die Kinderarbeit (Abenteuerland) Platz für eine Tiefgarage, Studentenappartements und zwei Wohnungen.

Zur Stadtmission gehören Christen unterschiedlicher Herkunft, Denomination und Prägung, die neben wöchentlichen Gottesdiensten vielfältige Möglichkeiten wahrnehmen, aktiv an einem lebendigen Gemeindeleben teilzunehmen.

 

Programm

19.00 Uhr
Eröffnungsgebet

19.05 - 20.00 Uhr

Halleluja und mehr – mit Posaunen und Co

  • Die Brassband der Holderbergschule Eschenburg nimmt Sie mit in ihr abwechslungsreiches Programm von geistlicher Bläsermusik über Klassik bis hin zu Filmmusiken. Dazwischen sind Sie immer wieder eingeladen, bei Chorälen und neueren Liedern mitzusingen. Leitung: Gebhard Häußer

21.00 - 22.00 Uhr

passion + comeback

  • Das Evangelium nach Matthäus (Kap. 26-28) neu durch Bühnenlicht und Schattenspiel in Szene gesetzt Regie und Leitung: Andrea Schmidt

In den Pausen ist das GesprächsCafé geöffnet, wo Sie bei Getränken und kleinen Snacks entspannen und sich in angenehmer Atmosphäre unterhalten können.

Der Zugang zum Gemeindezentrum der Evangelischen Stadtmission ist barrierefrei möglich.

Web: stadtmission-koblenz.de

 

Kapelle im Brüderhaus, Katholisches Klinikum

Die als Krankenhaus- und Klosterkirche genutzte Kapelle wurde im Jahre 1900 (Grundsteinlegung 1899) vollendet und ist Teil des Brüderhauses St. Josef des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur.

Der 1980 restaurierte neogotische Raum ist geprägt von einem himmelwärts strebenden Hochaltar, der ornamentalen und pflanzlichen Ausmalung, den Glasfenstern mit Kreuzwegstationen im Chorraum und den sieben Werken der Barmherzigkeit, sowie einer Ikone des seligen Bruders Peter Friedhofen.

 

Programm

19.00 Uhr
Eröffnungsgebet

19.15 - 20.15 Uhr

Tausend Zeilen Trost

  • Autorenlesung mit Klaus Hamburger – Gedanken zu Trennung und Verlust, Trauer und Liebe.

Lesung ausgewählter Texte aus dem gleichnamigen Buch, mit Musik umrahmt.

Web: kk-km.de

 

Jakobuskapelle

Die Jakobuskapelle, 1355 in gotischen Formen als Friedhofskapelle der Deutschordenskommende erbaut, gehörte seit dem 16. Jahrhundert zum Hof der Familie von der Leyen, der ab 1794 französische Präfektur und 1814 bis 1918 Generalkommando des VIII. preußischen Armee-Korps war. Der Zweite Weltkrieg ließ von dem Bau nur den barocken Gartenflügel mit der Kapelle übrig.

Das Kreuzrippengewölbte der Kapelle zieren figürliche Schlusssteine (s. Bild unten). Nach ihrer Restaurierung wurde die Kapelle 1968 die Heimat der alt-katholischen Kirchengemeinde St. Jakobus in Koblenz, die vor 140 Jahren in Koblenz gegründet wurde. Auch wenn die Gemeinde seit 1. Dezember 2014 eine eigene Kirche auf dem Asterstein hat, steht die Jakobuskapelle der Gemeinde für kleinere Gottesdienste, für ökumenische Andachten oder auch für Konzerte nach wie vor zur Verfügung und ist ein wichtiger Ort für alt-katholische Präsenz in der Innenstadt.

 

Programm

19.00 Uhr
Eröffnungsgebet

19.15 - 20.00 Uhr

Blockflötenmusik im Laufe der Jahrhunderte

  • Ausführende: Blockflötenensemble „Albertpfeifen“ aus Andernach (Kreismusikschule Andernach) Leitung: Marit Walther

21.00 - 21.45 Uhr

Amore é bandito

  • Frühbarocke Lieder aus Italien mit Werken von Giluio Caccini, Barbara Strozzi, Claudio Monteverdi u.a. Ausführende: „Music for a While“ in der Besetzung Heidrun Mathan, Sopran; Hermann Spitzmüller, Viola da gamba; Klaus Theis, Laute.

 

Florinskirche

Die um 1100 in klaren, harmonisch proportionierten romanischen Formen erbaute ehemalige Stiftskirche St. Florinhat ihre Anfänge im 6. Jahrhundert. Den gotischen Chor erhielt sie um 1350, die gotischen Gewölbe erst um 1600.

1427 - 1448 war Nicolaus von Kues Dekan und Stiftsherr von St. Florin. Um 1800 als Heumagazin und Pferdestall missbraucht und bis auf das Kapitelhaus aller Nebengebäude beraubt, sollte die Kirche 1808 städtisches Schlachthaus werden. Die Umgestaltung zur evangelischen Kirche durch J. C. von Lassaulx (1818-20) rettete den Bau.

Zum Inventar gehören Wandgemälde aus der Gotik und von Januarius Zick sowie Glasmalereien des 14. Jahrhunderts von der Lahn ebenso wie eine gusseiserne neugotische Orgelbrüstung aus der Sayner Hütte. 2010 wurde eine neue Orgel von der Firma Förster & Nikolaus eingeweiht.
 

Programm

19.00 - 23.00 Uhr

Suche Frieden und jage ihm nach!

  • Stationen auf dem Weg zum Frieden Bilder - Texte - Gespräche - Musik zur Jahreslosung 2019 (Psalm 34,15) Vorbereitung und Gestaltung: Evang. Jugend Koblenz-Mitte

23.00 Uhr

Orgelmusik

  • zur Einstimmung auf das Schlussgebet Orgel: Christian Tegel

23.30 Uhr

Gemeinsamer Abschluss - Ökumenisches Gebet für die Stadt

Web: koblenz-mitte.de

 

Liebfrauenkirche

Die im 5. Jahrhundert begründete Liebfrauenkirche inmitten der Koblenzer Altstadt spiegelt in Bau und Ausstattung Frömmigkeit und Selbstverständnis der Koblenzer Bürger. Den seit 2000 in einer neuen, die Architekturgliederung betonenden Farbigkeit strahlenden Innenraum prägen u.a. die Chorfenster von Hans Gottfried von Stockhausen zum Thema „Frauen in der Heilsgeschichte“ (1992).

Beheimatet an der Liebfrauenkirche sind – neben dem Chor und dem Vokalensemble der Liebfrauenkirche – auch die Chöre der Singschule Koblenz an der Liebfrauenkirche e.V., in denen mittlerweile rund 200 Kinder und Jugendliche in neun Chorgruppen singen. Alle Ensembles übernehmen regelmäßig die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten und geistlichen Konzerten in der Liebfrauenkirche.

 

ProgramM: Liebfrauen und koblenz

22.00 Uhr

Chorkonzert

mit dem Jugendkammerchor der Singschule Koblenz anlässlich des 10jährigen Bestehens und dem Vokalensemble der Liebfrauenkirche                         

19.00 - 19.30 Uhr Musikalische Annäherung an Hildegard von Bingen (Teil 1)

mit Sylvia Cordie (Gesang), Ingo Weiß (Saxophon und Live-Elektronik), Kuno Wagner (Gitarre)

20.30 - 21.00 Uhr

Musikalische Annäherung an Hildegard von Bingen (Teil 2)

mit Sylvia Cordie (Gesang), Ingo Weiß (Saxophon und Live-Elektronik), Kuno Wagner (Gitarre)

Leitung : Manfred Faig

Web: liebfrauen-koblenz.de

 

Citykirche am Jesuitenplatz

Die 1580 nach Koblenz gerufenen Jesuiten erbauten 1613 – 17 an der Stelle einer ehemaligen Zisterzienserinnenkirche die Kirche St. Johannes der Täufer. Daneben entstanden die Bauten des Jesuitenkollegs und -gymnasiums (heute: Rathaus).
Den zweiten Weltkrieg überdauerten allerdings nur die manieristische Fassade der Kirche mit dem reichen Portal und der Fensterrosette sowie die Sakristei und das Gnadenbild (die Pieta) aus dem 15. Jahrhundert.

Beim Neuaufbau des Kirchenschiffes Ende der 50er Jahre schuf Gottfried Böhm den meditativen Innenraum, der durch die Fenster von Jakob Schwarzkopf sowie die Dreifaltigkeitsfigur und die Kreuzwegstationen von Edith Peres-Lethmate besonders geprägt ist. Als 2003 die Jesuiten Koblenz verließen, siedelten sich vor Ort die Arnsteiner Patres an, die bis heute dort wirken. In den Jahren 2006 / 2007 wurde die Kirche zur Citykirche Koblenz am Jesuitenplatz umgebaut, in der sich neben der Gesprächs- und Beichtseelsorge auch die „Offene Tür“ befindet.

„Je suis européen“

PROGRAMM

Das Programm hat sich gegenüber der Veröffentlichung im Programmheft leicht verändert. Dies ist die aktuelle Version:


19.00 - 19.45 Uhr

  • Soirée francaise - Teil 1

Chor- und Instrumentalmusik aus unserem Nachbarland mit dem Collegium Vocale Koblenz und Instrumentalisten des Landesmusikgymnasiums Montabaur

Leitung: Richard Moser


20.30 - 21.15 Uhr

  • Soirée francaise - Teil 2


22.00 - 22.30 Uhr

Text-Musik-Collage

mit Texten zur Ausstellung „Je suis européen“

Während des ganzen Abends:
Ausstellung „Je suis européen“
Porträts gemalt vom israelischen Künstler Youval Yariv

 

 

 

Peter Friedhofen-Kapelle

Die neugotische Kapelle wurde nach den Plänen des Kölner Architekten und Dombaumeister Vincenz Statz erbaut und nach einer einjährigen Bauzeit am 10.12.1855 feierlich eingeweiht. Die Peter-Friedhofen-Kapelle war die erste Mutterhaus- und Krankenhauskapelle der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf, welche 1850 von Peter Friedhofen gegründet wurde.

Die Kapelle mit steinsichtiger Außenfassade überrascht im Inneren mit Helligkeit und vermittelt eine Atmosphäre der Geborgenheit. Der alte Hochaltar zeigt neben einer Kreuzigungsgruppe auf der rechten Seite den Heiligen Augustinus (nach dessen Ordensregel die Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf leben) und auf der linken Seite den Heiligen Alexius (einen Ordenspatron).

Nach der letzten großen Renovierung von 2013 stehen alt und neu im Kontext zueinander, als Fortschreibung in der Architektur und der Verglasung.

 

Programm

19.00 Uhr

  • Eröffnung der Nacht der Offenen Kirchen

19.30 - 20.00 Uhr

  • Zeit zum Hören – Zeit zum Nachsinnen

Musikalisch begleitete Lesung mit Texten von Peter Friedhofen

21.00 - 21.30 Uhr

  • Zeit zum Hören – Zeit zum Nachsinnen

Musikalisch begleitete Lesung mit Texten von Peter Friedhofen

19.00 - 23.00 Uhr

  • Angebot zum „Auftanken“ im Klostercafé

(Getränke und kleiner Imbiss)