Basilika St. Kastor

Die ehemalige Stiftskirche am Deutschen Eck wurde 1991 von Papst Johannes Paul II. wegen ihrer großen, mehr als 1175-jährigen Tradition zur Basilica minor erhoben. 836 erfolgte die Weihe der heutigen Kirche, die mehrmals eine wichtige Rolle in der Reichsgeschichte spielte.

Die romanischen Bauteile, entstanden von etwa 1100 bis um 1210, krönen das gotische Sterngewölbe (1496-99). Grabmäler von Trierer Erzbischöfen, Stiftsherren und Bürgern vom 15. bis 18. Jahrhundert zeugen noch von der Bedeutung des Stifts St. Kastor, dessen Gebäude ab 1803 abgerissen wurde.

Zur Ausstattung gehören auch eine Kanzel von 1625 und Teile des Lettners mit Heiligenbildern des 15. Jahrhunderts. 2014 wird eine neue Orgel der Firma Hugo Mayer, an der Westwand hängend, errichtet.



PROGRAMM

19:00 - 19:45 Uhr
Deutsche Komplet

Choralschola der Basilika St. Kastor
Leitung: Prof. Heinz-Anton Höhnen

20:00 - 21:30 Uhr
MARTIN LUTHER - Hier stehe ich.
Konnte ich auch anders?

Ein Singspiel mit Solisten, Chor und Combo über das Leben und die Botschaft des Reformators: seine Hoffnungen und Zweifel bei der Suche nach der wahren Lehre des Evangeliums, über Missverständnisse, Anfeindungen und Verfolgungen sowie aktuelle Parallelen zu heute.
Text und Musik: Michael Dempe
Ausführende: Singkreis Spay

Kapuzinerkirche

Kapuzinerplatz, Koblenz-Ehrenbreitstein

Die heutige 1656 geweihte Kapuzinerkirche war bis zur Aufhebung des Kapuzinerklosters im Jahre 2008 das spirituelle Zentrum des Kapuzinerkonvents im Kloster Ehrenbreitstein. Seit Mai 2009 dient sie der Pfarrei Heilig Kreuz als Pfarrkirche. Den schlichten Saalbau prägen drei reiche, aber farblich zurückgenommene Rokoko-Altäre des Johannes Seiz von 1753. Diese und weitere Stiftungen der Trierer Kurfürsten (u.a. Pietà in der Seitenkapelle, gestiftet durch Franz Georg von Schönborn), sind Zeugnisse kurfürstlicher Wertschätzung für das Kapuzinerkloster Ehrenbreitstein. Erfreulicherweise wird seit 2013/14 die lange Tradition Ehrenbreitsteins als Ort einer Ordensniederlassung durch den Deutschen Orden fortgesetzt, der bereits im 13. Jahrhundert in Koblenz ansässig war und dem das „Deutsche Eck“ seinen Namen verdankt.

Programm

19.00
Eröffnungsgebet

19.05 – 19.50 Uhr
Gospels, neues geistliches Liedgut und mehr
Chor 97 Ehrenbreitstein
und Singkreis Asterstein
Leitung: Jan Szymanski

20.00 - 20.40 Uhr
Taizé-Gebet
Gestaltet vom Taizé-Kreis Maria Himmelfahrt Asterstein

20.40 – 21.20 Uhr
beten - singen - schweigen - empfangen
Gestaltet von Christiane Janser

21.20 – 22.00 Uhr
Lobpreis in Wort und Lied
Gestaltet von Studentinnen und Studenten der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar
Ansprechpartner: Fr. Julius Maria Lemke OT

Zum Ausklang Agape mit Brot und Wein

Web: kapuzinerkirche.ehrenbreitstein.de

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Martin-Luther-Kirche

Die ev. Martin-Luther-Kirche wurde in den 50er Jahren erbaut und verbindet ein Gemeindezentrum mit Kirche und Kindergarten. Sie liegt an der Grenze zwischen Lützel und Neuendorf, zwei Stadtteilen, die geprägt sind von kultureller und damit verbundener religiöser Vielfalt. In diesem Kontext ist es besonders wichtig und auch vielversprechend, offen zu sein für Begegnungen und Neues.

Begegnung in Frieden,
Stille und Gespräch

Wie auch in den vergangenen zwei Jahren öffnen wir an diesem Abend unsere Kirche für Begegnungen in Frieden. Terroranschläge, Amokdrohungen, das Erstarken bestimmter Parteien, Kriege, Fremdenhass. Dazu und darüber viele Worte. Worte auf der Straße, unter Nachbarn, in den Medien, auch in der Kirche. Wir wollen dem begegnen. Indem wir an diesem Abend zusammen sitzen und in unserer Verschiedenheit gemeinsam schweigen. Und dabei friedliches Beisammensein erleben. Unabhängig von unserer spirituellen Ausrichtung oder religiösen Zugehörigkeit.

Web: kirche-luetzel.de

PROGRAMM

19.00 - 19:20 Uhr
Eingangsgebet und gemeinsame Stille

20:00 - 20.15 Uhr
Gemeinsame Stille

21:00 - 21.15 Uhr
Gemeinsame Stille

Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten zu Gesprächen. Wer mag, kann gerne Essen und Trinken, Musik und Texte mitbringen.

Christus Zentrum Koblenz

Herzlich Willkommen im Christus Zentrum in Koblenz-Lützel – Die Nacht der offenen Kirchen ist eine gute Gelegenheit, auch uns und unsere Räumlichkeiten näher kennen zu lernen. Wir sind überzeugt: Jeder Mensch – jeden Alters und jeder Herkunft – ist ein wertvolles und geliebtes Geschöpf Gottes, das unseren tiefsten Respekt und unsere Wertschätzung verdient. Gerne können Sie uns sonntags zu unseren Gottesdiensten um 10.30 Uhr besuchen kommen.

Authentisch am Puls der Zeit

CZK – unsere Leben, Träume und Bemühungen vernetzen wir miteinander, um Kirche als sichtbares Bild von Jesus für die Welt, in der wir leben, zu sein.

Programm - Internationaler Lobpreis

21:00 Uhr
Deutschland

22.00 Uhr
Brasilien

19.00 Uhr
Russland

20:00 Uhr
Sri Lanka

In den Pausen bieten wir in unserem Bistro Erfrischungen und Snacks an.

Web: cz-koblenz.info

 

X-Ground, Kirche der Jugend

St. Elisabeth-Kirche, Koblenz-Rauental

Programm

19.00 Uhr
Eröffnungsgebet und Vernissage

„Sylvia vom Holt: Barmherzigkeit – Christus als Gewand anlegen“ (Die Ausstellung ist bis zum 28. Mai täglich geöffnet. Eintritt frei.) Mitgestaltet vom Jugendchor St. Beatus Leitung: Isabel Weiher

20.00 Uhr
Erster Auftritt der neuen Band am X-ground Eine Kooperation mit der Koblenzer Musikerinitiative MUSIC LIVE

21.00 und 22.00 Uhr
Musik – Licht – Meditation

Zarte Klänge und eine besondere Atmosphäre Es erklingen minimalistische Kompositionen auf Orgel, Klavier und Violine. Die Zuhörer können es sich auf Sitzsäcken oder Stühlen bequem machen, die Augen schließen oder den Blick in der Kirche schweifen lassen, die von der Lichtanlage in stimmungsvolle Farben getaucht wird.
Sebastian Seul und Franziska Veit spielen Stücke zeitgenössischer Komponisten wie Arvo Pärt, Ludovico Einaudi und Karl Jenkins.

Die katholische Kirche St. Elisabeth wurde nach Plänen der Architekten Dominikus und Gottfried Böhm in den Jahren 1951 bis '53 erbaut. Der Bau aus Beton und Ziegelsteinen hat einen parabelförmigen Grundriss mit der Altarinsel im Scheitelpunkt. Schlanke Säulen, die dem Verlauf der Wand folgen, tragen eine äußerst flach gewölbte, abgehangene Decke. Licht fällt durch ein umlaufendes Fensterband unterhalb der Decke ein. Ein flaches Seitenschiff, eine Taufkapelle vor dem Windfang auf der Mittelachse der Kirche sowie weitere Annexräume ergänzen den Hauptraum.

Seit einiger Zeit ist die Pfarrkirche St. Elisabeth zugleich die Kirche der Jugend Koblenz. Vor dem Eingang steht eine rote Bushaltestelle, an der nie ein Bus hält, die aber trotzdem ein Treffpunkt für viele, vor allem junge Menschen geworden ist. Genau das will die Kirche der Jugend: Ein Ort sein, an dem sich Jugendliche treffen, über Gott und die Welt reden und nachdenken können und miteinander feiern. Jeder soll "seinen Ort finden".

Web: x-ground.info

 

Herz-Jesu Kirche

Die neuromanische Herz Jesu Kirche entstand 1901 – 1903 nach Plänen von Ludwig Becker im Zuge der Stadterweiterung von Koblenz nach 1890. Aus städtebaulichen Gründen nach Süden gerichtet, beherrscht sie wie eine Burg Gottes unter den Menschen den Bereich am Löhrrondell.
Ihre Formen greifen die rheinische Spätromanik auf, doch der weite Innenraum mit der Vierung ist überraschend modern in der Zielsetzung, allen Gläubigen einen freien Blick auf den Altar zu gewähren.

Programm

18.30 Uhr
Hl. Messe

mit Eröffnungsgebet (19.00 Uhr) und Aussetzung der Monstranz

19:30 - 22.30 Uhr
„prayer night“ mit Musik und Gebet
gestaltet von verschiedenen Musikgruppen.
Es besteht den ganzen Abend über die Möglichkeit zu Gesprächen mit Seelsorgern.

22.30 Uhr
Komplet mit eucharistischem Segen Abschluss der „prayer night“

Information zur Initiative „prayer night“:
Wir sind eine evangelisierende Initiative junger Christen. Den ganzen Abend über gestalten verschiedene Gruppen ihre Gebetseinheiten als eine Mischung aus Stille, Musik und Lobpreis. So entsteht am Ende ein buntes Programm und es kommt für jeden „prayer“-Geschmack etwas dabei heraus.

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Christuskirche

Wie die Herz-Jesu Kirche setzt die 1901 - 1904 von Johannes Vollmer erbaute evangelische Christuskirche einen städtebaulichen Akzent am Übergang von der Innenstadt zur Südlichen Vorstadt.
Ihre neugotischen Fassaden und der schlanke Eckturm betonen die Ecke Friedrich-Ebert-Ring / Hohenzollernstraße. Die Überdachung des Eingangs war für die Vorfahrt höchster Herrschaften der Residenzstadt Koblenz gedacht.
Das klare, weite Innere erfuhr beim Wiederaufbau durch H. O. Vogel nach dem Zweiten Weltkrieg eine Unterteilung in verschiedene Teile, die bis heute eine geschickte und multifunktionale Nutzung der Kirche und ihrer Nebenräume (z. B. als Kirchencafé "Atempause") ermöglicht.

Programm

19.00 - 20.00 Uhr
„Good Day“

Gospel-Konzert mit dem Gospelchor Koblenz-Mitte
Leitung: Christian Tegel

21.00 - 21:45 Uhr
Splendid Intonation
„Sende Dein Licht und Deine Wahrheit...“ Improvisationen für Saxophon und Klavier/Orgel Christoph Funke (Saxophon), Christian Tegel (Klavier/Orgel))

Besuchen Sie zwischendurch auch das Café Atempause in der Christuskirche in Sicht- und Hörweite zu den Veranstaltungen. Die Teebar ist durchgehend geöffnet.

Web: koblenz-mitte.de

 

St. Josef

Mit ihrer imposanten, 90m hohen Turmfassade ist die neugotische St. Josefkirche der Fluchtpunkt der Südallee und der Mittelpunkt der ab 1890 angelegten Südlichen Vorstadt. Der 1895 - 1898 nach Plänen von Joseph Kleesattel errichtete Bau ahmt Formen der französischen Kathedralgotik nach. Die im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Kirche besticht seit ihrer völligen Wiederherstellung wieder durch eine reiche Formenvielfalt und ein helles und weites, in die Höhe strebendes Inneres. Überlieferte und hinzu erworbene Altäre und Plastiken der Neugotik ergänzen den Bau.

Programm

DAS LICHT LEUCHTET IN DER FINSTERNIS (JOHANNES 1,5)
Zeig dein Licht!

Wir bringen St. Josef zum LEUCHTEN …
… mit Licht aus Ihrem Zuhause

WIE?

  • entscheiden: Auf welche Lampe können Sie einige Tage verzichten?
  • abgeben: Lampe (egal welcher Art) abgeben im Pfarrbüro St. Josef vom 2. bis 4. Mai jeweils von 9.00-13.00 Uhr (oder nach Vereinbarung)
  • nachschauen: Ihre Lampe bringt St. Josef zum Leuchten bei der Nacht der offenen Kirchen!
  • abholen: Lampe abholen im Pfarrbüro St. Josef am 8. und 9. Mai jeweils von 9.00-13.00 Uhr

19:00 Uhr
Eröffnungsgebet

zu jeder halben Stunde:
Geistlicher Impuls zum Thema „Licht“

23:00 Uhr
Licht aus!

 

Kapelle St. Martin im Evangelischen Stift St. Martin

Die Kapelle St. Martin liegt in der Südallee am Neben­eingang des Stiftungsklinikum Mittelrhein. Die im Jahr 2009 von der Stiftung Ev. Stift St. Martin gebaute Kapelle zeichnet sich besonders durch das acht mal vier Meter große Fenster aus. Künstlerisch gestaltet von Markus Lüpertz, stellt es den Namenspatron der Kapelle mit seinem Pferd dar und verleiht der Kapelle eine außergewöhnlich Atmosphäre.

Ein weiteres Kleinod der Kapelle St. Martin ist die kleine Orgel. Sie ist fast vollständig aus Holz gefertigt und damit ein Unikat. Der mit natürlichen Materialien geschaffene „Raum der Stille“ rundet die Kapelle ab und gibt Patienten und Angehörigen eine Rückzugsmöglichkeit abseits des hektischen Krankenhausalltages.

Programm - Öffne dein Herz

19.00 Uhr
Vortrag zu ethischen Gesichtspunkten der Organspende
Dr. Andreas Molitor, Oberarzt im Ev. Stift Koblenz

20.00 Uhr
Lieder, die das Herz erreichen
Kleines Querflötenkonzert mit Eleonore Ciupka, durchsetzt mit Texten aus der Mystik

21.00 Uhr
Klangschalen – Meditation „Öffne dein Herz“
von Birgit Schröder

22.00 Uhr
Ausklang

Texte und Musik

Web: gk.de

 

Evangelische Stadtmission Koblenz

Die Ev. Stadtmission Koblenz hat ihre Wurzeln in der Gemeinschaftsbewegung des 19. Jahrhunderts. Sie selbst wurde 1906 gegründet.
Das moderne Gemeinde­zentrum in der Innenstadt bietet auf fünf Etagen neben dem Hauptbereich im Erdgeschoss (mit Gottesdienstsaal) und einer eigenen Ebene für die Kinderarbeit (Abenteuerland) Platz für eine Tiefgarage, Studentenappartements und zwei Wohnungen.

Zur Stadtmission gehören Christen unterschiedlicher Herkunft, Denomination und Prägung, die neben wöchentlichen Gottesdiensten vielfältige Möglichkeiten wahrnehmen, aktiv an einem lebendigen Gemeindeleben teilzunehmen.

Programm

19.00 – 20.00 Uhr und 20.45 – 21.45 Uhr
Saiten-Spielereien und mehr
Junge Musikerinnen an der Harfe und der Geige verzaubern Ohren und Herzen. Dazu: Altvertraute Psalmen der Bibel in neuen Redewendungen zum Nachdenken und Nachsinnen.
Ausführende: Deborah Bloch (Harfe), Rebecca Cieply (Harfe), Johanna Fröhlich (Geige), Reiner Bloch und Werner Süs (Texte)

In der Pause bzw. im Anschluss bietet die moderne Lounge des Gemeindezentrums Raum genug, sich bei Getränken und kleinen Snacks zu entspannen bzw. eine interessante Gemeinde in angenehmer Atmosphäre ganz unkompliziert kennen zu lernen.

Der Zugang zum Gemeindezentrum der Evangelischen Stadtmission ist barrierefrei möglich.

 

Kapelle im Brüderhaus, Katholisches Klinikum

Die als Krankenhaus- und Klosterkirche genutzte Kapelle wurde im Jahre 1900 (Grundsteinlegung 1899) vollendet und ist Teil des Brüderhauses St. Josef des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur.
Der 1980 restaurierte neogotische Raum ist geprägt von einem himmelwärts strebenden Hochaltar, der ornamentalen und pflanzlichen Ausmalung, den Glasfenstern mit Kreuzwegstationen im Chorraum und den sieben Werken der Barmherzigkeit, sowie einer Ikone des seligen Bruders Peter Friedhofen.

Programm

19.00 Uhr
Eröffnungsgebet

19.15 / 20.15 / 21.15 / 22.15 Uhr
„Kurz & Gott – Wenn Gott ins Kino geht“
Kurzfilme, die zum Nachdenken und Meditieren einladen

Je ein Kurzfilm mit anschließender Zeit der Stille und einem kurzem Impuls (jeweils 30 Minuten).

Im Anschluss an die Film-Impulse besteht jeweils die Möglichkeit zu Austausch und Begegnung vor der Kapelle.

Web: kk-km.de

 

Jakobuskapelle

Die Jakobuskapelle, 1355 in gotischen Formen als Friedhofskapelle der Deutschordenskommende erbaut, gehörte seit dem 16. Jahrhundert zum Hof der Familie von der Leyen, der ab 1794 französische Präfektur und 1814 bis 1918 Generalkommando des VIII. preußischen Armee-Korps war. Der Zweite Weltkrieg ließ von dem Bau nur den barocken Gartenflügel mit der Kapelle übrig.

Das Kreuzrippengewölbte der Kapelle zieren figürliche Schlusssteine (s. Bild unten). Nach ihrer Restaurierung wurde die Kapelle 1968 die Heimat der alt-katholischen Kirchengemeinde St. Jakobus in Koblenz, die vor 140 Jahren in Koblenz gegründet wurde. Auch wenn die Gemeinde seit 1. Dezember 2014 eine eigene Kirche auf dem Asterstein hat, steht die Jakobuskapelle der Gemeinde für kleinere Gottesdienste, für ökumenische Andachten oder auch für Konzerte nach wie vor zur Verfügung und ist ein wichtiger Ort für alt-katholische Präsenz in der Innenstadt.

Programm

19.00 Uhr
Eröffnungsgebet

19.30 – 20.15 Uhr
Klassisches Konzert mit Gitarre und Oboe
Musik aus dem 20. Jahrhundert von Jacques Ibert, Béla Bartók, Barna Kováts und Ástor Piazzolla
Ausführende:
Monika Dawidek, Oboe und Russell Poyner, Gitarre, Koblenz (Dawidek-Poyner Duo)

22.00 – 22.45 Uhr
Flötenmusik vom Barock zur Moderne
Blockfl ötenmusik von Bach, Joplin, Rosenheck u.a.
Ausführende: Albertpfeifen aus Koblenz (Kreismusikschule Andernach)
Leitung: Marit Walther

 

Florinskirche

Die um 1100 in klaren, harmonisch proportionierten romanischen Formen erbaute ehemalige Stiftskirche St. Florinhat ihre Anfänge im 6. Jahrhundert. Den gotischen Chor erhielt sie um 1350, die gotischen Gewölbe erst um 1600.

1427 - 1448 war Nicolaus von Kues Dekan und Stiftsherr von St. Florin. Um 1800 als Heumagazin und Pferdestall missbraucht und bis auf das Kapitelhaus aller Nebengebäude beraubt, sollte die Kirche 1808 städtisches Schlachthaus werden. Die Umgestaltung zur evangelischen Kirche durch J. C. von Lassaulx (1818-20) rettete den Bau.

Zum Inventar gehören Wandgemälde aus der Gotik und von Januarius Zick sowie Glasmalereien des 14. Jahrhunderts von der Lahn ebenso wie eine gusseiserne neugotische Orgelbrüstung aus der Sayner Hütte. 2010 wurde eine neue Orgel von der Firma Förster & Nikolaus eingeweiht.
 

Programm

Die Ausstellung thematisiert ein Tabu unserer Gesellschaft: den Tod.
Die Kuratorin der Ausstellung, Bestatterin Ute Bockshecker aus Unkel, hatte die Idee, Künstler zu bitten, Kunstwerke zum Thema Tod mit einem Sterbehemd und einer Leinwand zu gestalten. So sind Kunstwerke entstanden, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

19.00 Uhr
Eröffnungsgebet

19.05 - 23.00 Uhr
„Mein letztes Hemd“

– ein künstlerisches Experiment.

23.30 Uhr
Gemeinsamer Abschluss:

Ökumenisches Gebet für die Stadt

 

Liebfrauenkirche

Die im 5. Jahrhundert begründete Liebfrauenkirche inmitten der Koblenzer Altstadt spiegelt in Bau und Ausstattung Frömmigkeit und Selbstverständnis der Koblenzer Bürger. Den seit 2000 in einer neuen, die Architekturgliederung betonenden Farbigkeit strahlenden Innenraum prägen u.a. die Chorfenster von Hans Gottfried von Stockhausen zum Thema „Frauen in der Heilsgeschichte“ (1992).

Beheimatet an der Liebfrauenkirche sind – neben dem Chor und dem Vokalensemble der Liebfrauenkirche – auch die Chöre der Singschule Koblenz an der Liebfrauenkirche e.V., in denen mittlerweile rund 200 Kinder und Jugendliche in neun Chorgruppen singen. Alle Ensembles übernehmen regelmäßig die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten und geistlichen Konzerten in der Liebfrauenkirche.

ProgramM:

20 Jahre Chormusik an der Liebfrauenkirche

20.00 - 20.45 Uhr
„A capella und mehr“
Vokalensemble der Liebfrauenkirche
Jugendkammerchor der Singschule Koblenz

Leitung: Manfred Faig

19.00 - 19.45 Uhr
Mitsingkonzert
Mädchenkantorei & Knabenchor der Singschule Koblenz
Leitung: Manfred Faig

21.00 - 21.45 Uhr
„Wäre Gesanges voll unser Mund“
Chor und Vokalensemble der Liebfrauenkirche
Leitung: Manfred Faig

Web: liebfrauen-koblenz.de

 

Citykirche am Jesuitenplatz

Die 1580 nach Koblenz gerufenen Jesuiten erbauten 1613 – 17 an der Stelle einer ehemaligen Zisterzienserinnenkirche die Kirche St. Johannes der Täufer. Daneben entstanden die Bauten des Jesuitenkollegs und -gymnasiums (heute: Rathaus).
Den zweiten Weltkrieg überdauerten allerdings nur die manieristische Fassade der Kirche mit dem reichen Portal und der Fensterrosette sowie die Sakristei und das Gnadenbild (die Pieta) aus dem 15. Jahrhundert.

Beim Neuaufbau des Kirchenschiffes Ende der 50er Jahre schuf Gottfried Böhm den meditativen Innenraum, der durch die Fenster von Jakob Schwarzkopf sowie die Dreifaltigkeitsfigur und die Kreuzwegstationen von Edith Peres-Lethmate besonders geprägt ist. Als 2003 die Jesuiten Koblenz verließen, siedelten sich vor Ort die Arnsteiner Patres an, die bis heute dort wirken. In den Jahren 2006 / 2007 wurde die Kirche zur Citykirche Koblenz am Jesuitenplatz umgebaut, in der sich neben der Gesprächs- und Beichtseelsorge auch die „Offene Tür“ befindet.

PROGRAMM

Ausstellung „Gott liebt die Fremden“ ...

Biblische Herausforderungen zum Umgang mit Fremden bringt die Ausstellung "Gott hat den Fremden lieb" (konzipiert von der Österreichischen Bibelgesellschaft) auf zwölf farbigen Rollups zur Sprache. Die Schicksale „prominenter“ Fremder in der Bibel von Abraham und Sara über Josef, Mose und Rut bis zu Jesus und den ersten Christen werden in einem ersten Teil der Ausstellung nachgezeichnet. Bleibend aktuelle biblische Gebote zum Schutz des Fremden bilden einen zweiten Teil der Ausstellung.

Im dritten Teil wird das biblische Konzept der Gastfreundschaft entfaltet. Die Ausstellung ist zweisprachig (deutsch-englisch) gestaltet und ist bis zum 12. Mai 2017 in der Citykirche zu sehen.

19.00 / 20.00 / 21.00 / 22.00 Uhr (jeweils 30 Minuten)
Impulse und Text-Musik-Collage zum Thema der Ausstellung
Ausführende:
Musikalische Gestaltung:  Aeham Ahmad aus Damaskus am Piano
Text: Christiane Schall und P. Ludger Widmaier ss.cc.

In den Zwischenzeiten, zwischen den Darbietungen, besteht Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung und zum Gespräch – auch mit Aeham Ahmad, der selbst als Flüchtling 2015 nach Deutschland kam und derzeit in Wiesbaden lebt und bereits mit verschiedenen außergewöhnlichen Konzerten in Deutschland Menschen sehr bewegt und berührt hat.