Am Jesuitenplatz 4
56068 Koblenz
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Die 1580 nach Koblenz gerufenen Jesuiten erbauten 1613 - 1617 an der Stelle einer Zisterzienserinnenkirche die Kirche St. Johannes der Täufer.
Daneben entstanden die Bauten des Jesuitenkollegs und -gymnasiums (heute: Rathaus). Nur die manieristische Fassade der Kirche mit dem reichen Portal und der Fensterrosette sowie die Sakristei überdauerten den Zweiten Weltkrieg.
Gottfried Böhm schuf 1958/1959 den meditativen Innenraum, den die Fenster von Jakob Schwarzkopf (1962), das Gnadenbild aus dem 15. Jahrhundert und das Kreuz von Edith Peres-Lethmate prägen.
2003 verließen die Jesuiten Koblenz. Seitdem wirken in St. Johannes Arnsteiner Patres. 2006/2007 wurde die Kirche zur Citykirche am Jesuitenplatz umgebaut, in der sich neben der Gesprächs- und Beichtseelsorge jetzt auch eine „Offene Tür; Info- und Kontaktstelle“ der katholischen Kirche von Koblenz befindet.