Jakobuskapelle

Die Jakobuskapelle, 1355 in gotischen Formen als Friedhofskapelle der Deutschordenskommende erbaut, gehörte seit dem 16. Jahrhundert zum Hof der Familie von der Leyen, der ab 1794 französische Präfektur und 1814 bis 1918 Generalkommando des VIII. preußischen Armee-Korps war. Der Zweite Weltkrieg ließ von dem Bau nur den barocken Gartenflügel mit der Kapelle übrig.

Das Kreuzrippengewölbte der Kapelle zieren figürliche Schlusssteine (s. Bild unten). Nach ihrer Restaurierung wurde die Kapelle 1968 die Heimat der alt-katholischen Kirchengemeinde St. Jakobus in Koblenz, die vor 140 Jahren in Koblenz gegründet wurde. Auch wenn die Gemeinde seit 1. Dezember 2014 eine eigene Kirche auf dem Asterstein hat, steht die Jakobuskapelle der Gemeinde für kleinere Gottesdienste, für ökumenische Andachten oder auch für Konzerte nach wie vor zur Verfügung und ist ein wichtiger Ort für alt-katholische Präsenz in der Innenstadt.

 

Programm

19.00 Uhr
Eröffnungsgebet

19.15 – 20.00 Uhr                                         „Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt“ (Psalm 30,12)                          Tänze für Blockflötenensemble vom Barock bis zur Moderne

Ausführende:
Albertpfeifen aus Andernach (Kreismusikschule Andernach)
Leitung: Marit Walther

21.00 – 21.45 Uhr
Klassisches Konzert mit Gitarre und Oboe Musik u.a. von Karl Pilss, Ástor Piazzolla, Barna Kováts, Béla Bartók

Ausführende:
Monika Dawidek, Oboe, und Russell Poyner, Gitarre, Koblenz (Dawidek-Poyner Duo)